Die kommunikative Unterstützung der Herrenberger Agentur zur Einführung der Verpackungsnovelle zum 1. Mai umfasste die Bereiche Klassische Kommunikation, Online Kommunikation und Public Relations der deutschen Pfandsystem GmbH (DPG).
Die Änderungen in der Verpackungsverordnung für Einweggetränkeverpackungen sind umfangreich: erstens werden jetzt auch auf kohlensäurefreie Erfrischungsgetränke und bestimmte alkoholische Mischgetränke in Einwegverpackungen Pfand erhoben, zweitens muss der Handel auch solche leeren Verpackungen von Getränken annehmen, die nicht bei ihm erworben wurde, drittens entfallen so genannte Insellösungen einzelner Handelsketten und daher wird viertens eine Verrechnung des Pfandes zwischen Getränkeabfüllern und Handel („Clearing“) notwendig.
Eine besondere Herausforderung war, alle Systemteilnehmer, wie Abfüller, Dosenhersteller, Etikettendrucker, Importeure, Groß- und Einzelhandel, Dienstleister, die sich um Rücknahme und Pfandclearing kümmern, und Konsumenten im Vorfeld zu erreichen und zu informieren.
Eine Aufgabe, die stoll & fischbach umfassend löste. Das Konzept der Herrenberger Agentur erwies sich als passgenau und zielgerichtet: Während auf der Website Informationen für den Handel, Konsumenten und Journalisten zum download angeboten werden, brachten zielgruppenspezifische Presseinformationen das Thema bei den Medien auf die Agenda. Die breit angelegte Pressekampagne bewirkte eine bundesweit flächendeckende Berichterstattung in Printmedien, TV und Hörfunk.
Zentrales Element der Kampagne war und ist die Informations- und Service-Plattform www.dpg-pfandsystem.de, die eine umfangreiche Werbemitteldatenbank mit druckfähigen Dokumenten für den Handel und ein breites Informationsangebot für Journalisten bietet.
„Dem Team von stoll & fischbach gelang es, das komplexe Thema übersichtlich aufzuziehen und die geeigneten Mittel zur Kommunikation auszuwählen. Handel, Verbraucher und Journalisten wurden dabei gleichermaßen angesprochen und nahmen die angebotenen Materialien auf der Website stark in Anspruch“, bestätigt Bernd-Ulrich Sieberger, Geschäftsführer der DPG Deutsche Pfandsystem Gesellschaft, Berlin.