Moderne Content Management Systeme wie RedDot verfügen über Standardfunktionen, mit denen sich alphabetisch sortierte Listen wie Ersatzteillisten, Lexika, Glossare etc. einfach und komfortabel erstellen und pflegen lassen – auch mehrsprachig.
Aber funktioniert das auch außerhalb des lateinischen Alphabets? Auch dann, wenn die Liste nicht nur sortiert, sondern auch gruppiert werden soll (A-C, D-F, …)?
Dank Unicode ist die Sortierung an sich kein Problem. Doch wie soll man ein Alphabet gruppieren, das mehrere tausend Schriftzeichen enthält, wenn grad kein Praktikant greifbar ist?
Seit 1958 existiert mit „Hanyu Pinyin“, dem „Programm zur Fixierung der Laute im Chinesischen“, die offizielle chinesische Romanisierung des Hochchinesischen in der Volksrepublik China.
Pinyin (gespr.: „Pinin“) ordnet jedem chinesischen Schriftzeichen den phonetisch passenden lateinischen Buchstaben zu. Es ist seit 1982 ein ISO-Standard.
Der CMS-Redakteur erhält also die Möglichkeit, zusätzlich zu den chinesischen Begriffen den Pinyin-Buchstaben einzupflegen.
Der Programmierer hinterlegt hierzu im CMS-Template folgende Logik: In der chinesischen Sprache wird zur Eingruppierung des Begriffs das Datenfeld abgefragt, das den Pinyin-Buchstaben enthält. In allen anderen Sprachen dagegen wird der erste Buchstabe des Begriffs herangezogen. So lassen sich die Begriffe in allen Sprachen anhand des lateinischen Alphabets gruppieren.
Eine unserer Umsetzungen dieser Pinyin-Methode mit dem CMS RedDot finden Sie unter
http://www.etas.com/zh/glossary_information_from_p_to_r.php.
Neugierig auf die japanische Umsetzung, bei der man „Hiragana“ und „Katagana“ beachten muss?
Die erklären wir Ihnen gerne mal persönlich.