Sebastian Weiss, Juni 10th, 2009

Kundenbindung durch Facebook Anwendungen

Facebook ist mit weltweit mehr als 200 Millionen Nutzern, Tendenz steigend, das weltweit größte und angesagteste Social Network. Die Community bietet Unternehmen die Chance, durch eigen programmierte Applikationen, sogenannte Facebook Apps, die Nutzer mehr an die eigene Marke zu binden. Vor allem Unternehmen in den USA nutzen diese Möglichkeit, über Facebook Anwendungen mit ihren Kunden einen Dialog zu eröffnen.

So entwickelte Burger King in den USA eine Social Media Marketing Kampagne inklusive Facebook Anwendung, in der es darum ging, zehn virtuelle Freundschaften zu kündigen um einen Gutschein für einen kostenlosen Hamburger zu bekommen. Die Kampagne war so erfolgreich, dass Facebook diese innerhalb einer Woche von der Plattform nahm, da innerhalb dieser Zeit, über 200.000 Freundschaften gekündigt wurden. Durch die Tatsache, dass die Anwendung über Facebook von den Benutzern relativ leicht an Freunde verteilt werden können, entstand ein viraler Effekt. Dieser virale Effekt sorgte letztendlich für den rapiden Erfolg der Kampagne. Zusätzlich profitierte Burger King durch eine große Berichterstattung seitens der Medien vor, während und nach der Kampagne.

Aber auch kleinere Unternehmen können mit einer interessanten Facebook Anwendung ihre Kunden an die eigene Marke binden und im Idealfall einen viralen Effekt auslösen. Zusätzlich zur Markenbindung, kann ein Unternehmen wertvolle Informationen und Meinungen, direkt vom Kunden erlangen.

Sollten Sie sich für das Thema Facebook Apps interessieren, sprechen Sie uns an. Wir helfen Ihnen gerne bei der Ideenfindung, Konzipierung und Umsetzung Ihrer eigenen Facebook Anwendung.

Mehr zum Thema Social Media Marketing, finden Sie auf der Website von SF Interactive Performance.

Simon Loebel, Mai 3rd, 2009

Die Markenwebsite der Zukunft…

…als Bündelung von Web 2.0 Diensten? Skittles macht es unter www.skittles.com vor – die Startseite ist flickr, die Produkte werden auf Wikipedia vorgestellt, Facebook dient als Community und über News informiert Twitter. Das alles verbunden über eine kleine Fernbedienung.

Aber ob das die Zukunft ist? Aus meiner Sicht in dieser Übertreibung sicher nicht, aber: Die neuen Plattformen müssen in die Markenkommunikation mit einbezogen werden. Die Marke muss da präsent sein, wo sich die Zielgruppe aufhält. Nebenbei ist es oft deutlich günstiger auf bestehende Plattformen aufzusetzen, anstatt zu versuchen eine eigene aufzubauen.

Einige unserer Kunden nutzen die Web 2.0 Plattformen bereits: Heraeus (www.heraeus.com) hat einen Kanal auf Youtube und twittert über aktuelle Innovationsthemen. Philipp Plein (www.philipp-plein.com) twittert, hat einen Youtube Kanal, ist in Facebook präsent und pflegt ein mySpace Profil – alles eng aufeinander abgestimmt. Alle diese Aktionen setzen auf eine gute, innovative Webpräsenz als “Home Base” auf.

Ich freue mich auf die neuen Markenwebsites mit starker Web 2.0-Vernetzung, die da kommen werden.

Simon Loebel, April 5th, 2009

Spiegel Online macht es vor!

Nahezu perfekt, wie Spiegel Online (http://www.spiegel.de – rechte Spalte, ziemlich in der Mitte der Seite) über den Tellerrand der eigenen Website und sich perfekt in andere Communities integriert. Mittlerweile stehen dort zur Verfügung:

  • RSS-Feed (mittlerweile für hochaktuelle Seiten Standard)
  • .mobi-Anwendung
  • Newsletter (der Klassiker)
  • Widgets und Gadgets für diverse Plattformen – von Vista bis Netvibes
  • Module für facebook und myspace
  • Eigene Profilseiten auf facebook und myspace
  • Twitter

Und die Liste wird fast jeden Monat länger.

Aber kann das nur der Spiegel, weil er die nötigen Ressourcen hat? Nein. Das kann jeder. Und es ist die “Contentmehrfachverwendung 2.0″.  Der Spiegel erfindet ja kaum eine Zeile außerhalb der gewohnten Website neu, sondern nutzt nur die verschiedenen Kanäle perfekt aus. Und das kann jedes Unternehmen!

Unser Kunde Heraeus macht es schon (auf Youtube und Twitter). Dazu laufen bei uns aktuell gerade mehrere weitere Kundenprojekte im Bereich Twitter, Youtube, RSS und Co. Lassen Sie sich überraschen und sprechen Sie uns an, was man aus Ihren Inhalten und den Web 2.0 Kanälen machen kann!