Simon Loebel, Mai 3rd, 2009

Die Markenwebsite der Zukunft…

…als Bündelung von Web 2.0 Diensten? Skittles macht es unter www.skittles.com vor – die Startseite ist flickr, die Produkte werden auf Wikipedia vorgestellt, Facebook dient als Community und über News informiert Twitter. Das alles verbunden über eine kleine Fernbedienung.

Aber ob das die Zukunft ist? Aus meiner Sicht in dieser Übertreibung sicher nicht, aber: Die neuen Plattformen müssen in die Markenkommunikation mit einbezogen werden. Die Marke muss da präsent sein, wo sich die Zielgruppe aufhält. Nebenbei ist es oft deutlich günstiger auf bestehende Plattformen aufzusetzen, anstatt zu versuchen eine eigene aufzubauen.

Einige unserer Kunden nutzen die Web 2.0 Plattformen bereits: Heraeus (www.heraeus.com) hat einen Kanal auf Youtube und twittert über aktuelle Innovationsthemen. Philipp Plein (www.philipp-plein.com) twittert, hat einen Youtube Kanal, ist in Facebook präsent und pflegt ein mySpace Profil – alles eng aufeinander abgestimmt. Alle diese Aktionen setzen auf eine gute, innovative Webpräsenz als “Home Base” auf.

Ich freue mich auf die neuen Markenwebsites mit starker Web 2.0-Vernetzung, die da kommen werden.

Simon Loebel, April 5th, 2009

Spiegel Online macht es vor!

Nahezu perfekt, wie Spiegel Online (http://www.spiegel.de – rechte Spalte, ziemlich in der Mitte der Seite) über den Tellerrand der eigenen Website und sich perfekt in andere Communities integriert. Mittlerweile stehen dort zur Verfügung:

  • RSS-Feed (mittlerweile für hochaktuelle Seiten Standard)
  • .mobi-Anwendung
  • Newsletter (der Klassiker)
  • Widgets und Gadgets für diverse Plattformen – von Vista bis Netvibes
  • Module für facebook und myspace
  • Eigene Profilseiten auf facebook und myspace
  • Twitter

Und die Liste wird fast jeden Monat länger.

Aber kann das nur der Spiegel, weil er die nötigen Ressourcen hat? Nein. Das kann jeder. Und es ist die “Contentmehrfachverwendung 2.0″.  Der Spiegel erfindet ja kaum eine Zeile außerhalb der gewohnten Website neu, sondern nutzt nur die verschiedenen Kanäle perfekt aus. Und das kann jedes Unternehmen!

Unser Kunde Heraeus macht es schon (auf Youtube und Twitter). Dazu laufen bei uns aktuell gerade mehrere weitere Kundenprojekte im Bereich Twitter, Youtube, RSS und Co. Lassen Sie sich überraschen und sprechen Sie uns an, was man aus Ihren Inhalten und den Web 2.0 Kanälen machen kann!