Simon Loebel, 27. November 2008

Rezession? Effiziente digitale Kommunikation!

Lange herbeigeredet, endlich da: die Rezession!
Dazu 3 Thesen welche Marketing-Kommunikation in der Rezession erfolgreich sein wird:

  1. Brand! – Nur die starken Marken werden langfristig bestand haben
  2. Conversion! – Markenbildung muss mit Conversion verbunden werden
  3. Control! – Nur gut kontrollierte Kommunikationsmaßnahmen können effizient gestaltet werden

Und welches Medium eignet sich besser als “Home Base” für integrierte Aktivitäten, die diesen 3 Thesen folgen, als das Internet?

Im Internet kann

  • (fast) alles in Echtzeit gemessen und ggf. angepasst werden – Control!
  • das Userinteresse direkt in Conversion (Kauf, Händlersuche, Download etc.) verwandelt werden – Conversion!
  • eine Marke für die Kunden erlebbar gemacht werden und eine Bindung hergestellt werden – Brand!

Das alles mit -im Vergleich zu anderen Werbekanälen – überschaubaren Budgets und kurzer Time-to-Market!

Kommentar

  1. Martin Dambach
    hat am Dezember 8th, 2008 um 22:33 folgendes geschrieben:

    klar: mit starken Marken kommt man weiter, und man kann seine Werbekampagnen im Internet steuern und kontrollieren.

    Kommunikation als Ganzes und insbesondere die Reaktionen Dritter können im Internet jedoch nicht mehr kontrolliert werden, denn web2.0 ist mehr als ein vorübergehender Trend oder ein überzogener Hype. web2.0 bedeutet: Jeder kann publisher werden. Die von Unternehmen “freigesetzte” Marken-Kommunikation stößt gerade im Internet auf einen öffentlichen Resonanzraum der mit dieser Kommunikation sehr frei und emanzipiert umgeht und dies durchaus nicht immer im Sinne des Unternehmens oder der Marke. Reaktionszeiten der Blogosphäre sind extrem kurz, und die Dynamik ist groß.

    Ein gutes Beispiel dafür ist die Reaktion der Internetnutzer auf die Werbekampagne “Du bist Deutschland” im Jahr 2005/2006 z. B. auf flickr:

    http://www.flickr.com/search/?q=%22Du+bist+Deutschland%22&z=t

    Die vom Unternehmen freigesetzte Kommunikation wird im Internet weltweit von den Nutzern mit Unterstützung von Software-Automatismen verlinkt, kopiert, zitiert, kommentiert, persifliert, transkribiert, archiviert, respektiert, mutiert, ironisiert, bewertet, geranked, usw., und NICHTS davon ist rückholbar!

    http://www.tecchannel.de/news/themen/business/434199/blogs_klowaende_des_internet/

    Als der Kommunikationsprofi Jean-Remy von Matt erkannte, dass er die Kontrolle über “seine” Kampagne “Du bist Deutschland” im Internet verloren hatte, schrieb er intern von den “Klowänden im Internet”. Diese Information gelangte an Öffentlichkeit, die Blogosphäre reagierte umgehend, Jean-Remy von Matt blieb nur der Rückzug.

    Marken-Kommunikation muss also auf unvorhergesehene Resonanz in der web2.0 Öffentlichkeit, flexibel und gelassen reagieren können.

    Der Kommunikation im Internet können Sie, kann die Marke jedoch nicht entgehen, denn das Netz ist das führende Medium geworden. Ein Plakat aus der Fußgängerzone kann per Handykamera in Sekunden in den globalen web2.0 Resonanzraum katapultiert werden. Dort kann es im Gegensatz zur Fußgängerzone nicht mehr abgehängt werden.

    Kommunikation kann meiner Meinung nach nicht mehr kontrolliert werden, sie kann nur stattfinden, und das eben schlecht oder gut. Also: Kontrollieren Sie Ihre Bedürfnisse nach Kontrolle :-) und fragen Sie meine Kollegen von stoll & fischbach ebusiness nach den passenden Kommunikationskonzepten.

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