Simon Loebel, 13. Mai 2009
Nachhaltige Kommunikation
Immer wieder ist im Zusammenhang mit Kommunikation die Rede von “Nachhaltigkeit”. Nicht im Sinne der Kommunikation der Nachhaltigkeit eines Unternehmens bzw. deren Arbeit, sondern im Bezug auf die Kommunikation des Unternehmens im Allgemeinen.
Aber ist es überhaupt richtig im Zusammenhang mit Kommunikation von Nachhaltigkeit zu sprechen? Oder ist Kommunikation nicht per se immer kurzfristig und auf das jetzt optimiert ohne auf die Zukunft zu achten?
Nachhaltigkeit ist zwar ein übergeordnetes Konzept für eine globalisierte Welt, kann aber natürlich nur funktionieren, wenn es wieder auf kleinere Einheiten herunter gebrochen wird. Deshalb muss es heute und vor allem in Zukunft nachhaltige Kommunikation geben.
Der ökonomische Aspekt der Nachhaltigkeit fordert vom Unternehmen, “dass die Wirtschaftsweise so angelegt ist, dass sie dauerhaft eine tragfähige Grundlage für Erwerb und Wohlstand bietet” (Wikipedia). Global gesehen bedeutet das: “Eine Gesellschaft solle wirtschaftlich nicht über ihre Verhältnisse leben, da dies zwangsläufig zu Einbußen der nachkommenden Generationen führen würde. Allgemein gilt eine Wirtschaftsweise dann als nachhaltig, wenn sie dauerhaft betrieben werden kann.” (Wikipedia)
Und so kann man die Forderungen auch auf bestimmte Bereiche der Kommunikation herunter brechen. Wahrscheinlich nicht auf den schnellen Abverkauf (siehe Abwrackprämie, die ist vermutlich nicht nachhaltig), aber sicher auf den kontinuierlichen Markenaufbau zur dauerhaften Sicherung und Ausbau des Marktanteils. Und damit des Unternehmens über Generationen hinweg, mit der Sicherung der Arbeitsplätze und – je nach Unternehmen – der Förderung einer ganzen Region (wo wir beim Corporate Citizenship angekommen wären).