Simon Loebel, Mai 28th, 2009
Fehlende Social Media Governance – Jetzt Live!
So schnell werden meine Posts zu Social Media Governance und Social Media Monitoring anschaulich und medienwirksam mit einem Fall aus der Realität untermauert – die SPD diskutiert gerade über ein Twitterverbot.
Was ist da passiert? bild.de fast es kurz zusammen.
Wie reagiert die Hauptbetroffene? Direkt auf ihrem Twitter-Account.
Auf Twitter wird der ganze Vorgang natürlich schon heiß diskutiert. Auch fast alle anderen großen deutschen Medien sind auf das Thema aufgesprungen – z.B. die Welt oder das ZDF. Es wird nicht lange dauern und das Thema schwappt auch durch die Blogosphäre. Und das so kurz vor (Europa-)Wahlen? Dürfte bei jungen (bzw. junggebliebenen) Wählern nicht so gut ankommen.
Dabei ist die Forderung nach einem Verbot vielleicht nicht grundsätzlich falsch: Ein Verbot ist ja auch eine Richtlinie – wenn auch die extremste und in diesem Fall nicht mehr zeitgemäße Form. Die SPD (und dabei steht die SPD nur für viele andere Parteien, Organisationen, Unternehmen) braucht klare Social Media Guidelines die auch entsprechend überwacht werden. Nur wenn diese Richtlinien existieren, haben die “Mitarbeiter” Sicherheit was erlaubt ist und was nicht. Und das “Management” hat eine klare Handlungsgrundlage für Sanktionen.
Herr Struck, ich freue mich auf Ihren Anruf für die Vereinbarung eines Workshops!