Social Media Dienste gibt es wie Sand am mehr. Dialoge entstehen und wandern von einem Dienst zum anderen. Die Folge: Ein nicht überschaubares Angebot an Social Media Diensten für den Nutzer. Der Nutzer selbst hat Probleme dem Dialog zu folgen.
Genau zu dieser Problematik gibt es einen interessanten Podcast von Boogie:
Wieviel Social Network braucht der Mensch?
In diesem Podcast bringt er ein schönes Beispiel:
Auf Twitter startete eine Diskussion, an der er sich beteiligte. Nach dem Aufbau des Dialoges, versickerte dieser schnell wieder. Erst später bemerkte er, dass die Diskussion auf dem Social Network Facebook weiter ging.
Nahezu jeder Social Media Dienst ermöglicht es dem Nutzer, Inhalte einfach mit anderen zu teilen und diese auf anderen Diensten weiterzuverbreiten. Davon profitieren natürlich viele Inhalte, erreichen sie doch so ein größeres Publikum – virale Effekte können entstehen.
Doch birgt dies natürlich auch das Risiko, dass Teilnehmer des Dialogs, Teile der Diskussion verpassen. Für eine Privatperson, wie im oberen Beispiel, ist das vielleicht gar nicht so schlimm, etwas vom Dialog zu verpassen. Für ein Unternehmen, das sich für seine Online Reputation interessiert (was jedes Unternehmen sollte), kann dies fatale Folgen haben. So könnte es durchaus möglich sein, dass das Unternehmen anfangs in der Diskussion involviert ist (oder diese zumindest beobachtet), dann aber die Diskussion auf einer neuen Plattform seinen (negativen) Höhepunkt erreicht, ohne dass die betroffene Firma etwas davon merkt.
Dies zeigt, wie wichtig es ist, dass Social Web zu beobachten – Social Media Monitoring zu betreiben. Dank intelligenten Softwarelösungen, ist es einfacher geworden, Diskussionen zu finden, zu beobachten und daran teilzunehmen. Zusätzlich reduziert sich der benötigte Aufwand des Monitorings, durch diese Lösungen, erheblich.
Da die Flut an Social Media Diensten und Diskussionen um Marken und Unternehmen in Zukunft nicht stoppen wird, sollte sich jedes Unternehmen mit dem Thema Social Media Marketing und Monitoring auseinandersetzen. Danach kann immer noch entschieden werden, ob Maßnahmen wie Social Media Monitoring wirklich notwendig sind.
Hier finden Sie weitere Informationen zu den Themen Social Media Monitoring und Social Media Marketing.